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Donnerstag, 9. März 2017

Südamerika 2016/17 - ein Fazit

Bereits der Anflug über die
Anden ist spektakulär


Was für ein Kontinent! Diese unermesslichen Weiten der Pampas, diese Gipfel der Anden in schwindelerregenden Höhen, diese unglaublichen Kräfte der Natur im südlichen Patagonien - überhaupt die ganze Natur ist oft nur als atemberaubend zu beschreiben!


Freitag, 17. Februar 2017

Auch die längste Reise...

...geht irgendwann einmal zu Ende. Auch für uns ist es so weit, wir genießen die letzten Sonnenstrahlen des Tages, die Wärme des argentinischen Sommers hier in Buenos Aires. Demnächst verlassen wir Südamerika, um nach drei Monaten wieder in die Heimat zu fliegen.

Sonnenuntergang

Dienstag, 7. Februar 2017

Das Haus in Montevideo

Kennt ihr diesen Film mit Heinz Rühmann und Ruth Leuwerik? "Das Haus in Montevideo" wurde 1963 von Helmut Käutner verfilmt. Wir kennen aus diesem Streifen nur Ausschnitte, dennoch kam er uns gleich in den Sinn, als wir uns zu einem Kurztrip nach Uruguay aufmachten.

Uruguay? Was wissen wir von diesem kleinen Land? Ehrlich gesagt nicht besonders viel. Die Hauptstadt heißt Montevideo und die Fußballnationalmannschaft gehört zu den erfolgreichen Teams bei Weltmeisterschaften. Das war's dann aber auch schon.

Mittwoch, 1. Februar 2017

Iguazú = Großes Wasser

Da haben die Guaraní aber schon ziemlich tief gestapelt, als sie den Wasserfällen den Namen "y" (Wasser) "guasu" (groß) gaben. Sie hätten mindestens gigantisch oder überwältigend dazu sagen können. Denn diese Beschreibung kommt uns immer wieder über die Lippen, als wir im Parque Nacional de Iguazú unterwegs sind.



Samstag, 21. Januar 2017

Isla Magdalena

Oder: Abschied von Patagonien

Eigentlich hatten wir ja vor, bis nach Ushuaia zu radeln. Andererseits hatten wir es von vorne herein offen gelassen, diesen Teil eventuell auszulassen. Obwohl der teils sehr heftige Wind von Puerto Natales bis nach Ushuaia mit Glück als Rückenwind schieben würde und nicht mehr allzu viele stärkere Steigungen anstehen, belassen wir es mit dem Endpunkt Punta Arenas. Nach den vielen landschaftlichen Highlights der Carretera Austral und den teils spektakulären Eindrücken in den patagonischen Nationalparks sind die restlichen 500 Kilometer eher eintönig - und wenn man dann noch gegen den Wind fahren muss...

Wir sehen vor der Insel sogar kleinere Wale,
allerdings sind wir mit fotografieren zu langsam,
man sieht fast nur noch den Blas

Mittwoch, 11. Januar 2017

Carretera Austral - das Ende...

5.1. Bis 10.1.2017
Puerto Bertrand - Cochrane - Caleta Tortel - Puerto Natales
170 km                          Gesamt: 2.183 km
Zusätzlich mit dem Schiff:     ca. 700 km      

Obwohl die Carretera Austral noch ungefähr 100 km bis nach Villa O'Higgins weiter geht, war sie für uns bereits in Caleta Tortel zu Ende. Warum? Ganz einfach! Von hier aus gibt es seit ein paar Monaten eine Fährverbindung nach Puerto Natales!

Die Fähre wird beladen

Mittwoch, 4. Januar 2017

Happy New Year

28.12.2016 bis 4.1.2017
Coyhaique - Villa Cerro Castillo - Puerto Tranquilo - Puerto Bertrand
290 km                                Gesamt :  2.013 km

Ein Auto hält neben uns, als wir gerade einen Fotostopp einlegen. Die Scheibe gleitet herunter, ein junges Paar lacht heraus, winkt uns zu und ruft: "Happy New Year! Have a nice trip!" und schon fahren sie weiter. Das Autokennzeichen verrät uns, dass sie aus Argentinien kommen. Obwohl auf der Carretera Austral verhältnismäßig viele Reiseradler unterwegs sind, gibt es noch immer Menschen, die uns gerne sehen, einfach nur grüßen oder auch mal ein paar aufmunternde Worte zurufen, wenn wir unsere Räder mal wieder einen der schwierigeren Anstiege hochschieben müssen.

Reiseradlertreff

Mittwoch, 28. Dezember 2016

Carretera Austral - die Herrscherin

20.12 bis 27.12.2016
La Junta - Puyuhuapi - Villa Amengual - Villa Mañihuales - Coyhaique
240 km (plus 45 km Auto)                   Gesamt: 1.724 km

Die Carretera Austral ist die unbestrittene Herrscherin im Süden Chiles. Sie bestimmt, wann der gemeine Radler wohin radeln darf - und wann nicht! Okay, es ist natürlich eher das Wetter, das hier das Sagen hat, aber für uns scheint es, als ob es die Carretera wäre. Man möchte morgen eine Etappe von 70 km radeln? "No", sagt die Carretera - und der Himmel öffnet seine Schleusen, es schüttet wie aus Kübeln und der gemeine Radler verkriecht sich in seiner Unterkunft.

Endlich mal ohne Regen!

Dienstag, 20. Dezember 2016

"Helau! Helau!"

13.12. bis 19.12.2016
Puerto Montt - Hornopirén - Chaitén - La Junta
322 km                             Gesamt:   1.484 km

"Helau, helau!" ruft der junge Mann uns zu und hängt dabei weit aus dem hinteren Autofenster. Helau? Fasching an Weihnachten? Dann lachen wir, denn es wird uns klar, dass dies eine spezielle Form der Aussprache für das englische "hello" darstellt.
Auch ein Anwohner der Carretera Austral

Montag, 12. Dezember 2016

"Seid ihr Deutsche?"

5.12.2016 bis 12.12.2016
Temuco - Villarrica - Los Lagos - Frutillar - Puerto Montt
459 km                       Gesamt:  1.162 km


Leise surrend gleitet ein Rolltor zur Seite, ein Pickup fährt auf die Straße und während sich das Tor langsam wieder schließt, hält der Fahrer an, um uns zu fragen: "Seid ihr Deutsche?" Sieht man uns das so leicht an? Der ältere Herr steigt extra aus, um ein wenig mit uns zu plaudern. Er erzählt, dass bereits seine Urgroßmutter, seine Oma, seine Mutter, so wie er selbst auch, hier in Frutillar deutsch in der Schule gelernt haben. Dass es hier in der Stadt viele Deutschstämmige gibt, ist nicht zu übersehen: vom Hotel am See über das Restaurant Guten Appetit oder das Gästehaus Edelweiß bis zum Club Aleman sind die deutschen Wurzeln nicht zu übersehen. Auch die Architektur lässt uns manchmal eher an Süddeutschland als an Chile denken. Schon will der Herr weiter fahren, da fällt ihm ein, dass er uns noch ein Andenken an die Erdbeerstadt mitgeben möchte. Er geht extra noch einmal zurück ins Haus und kommt mit zwei roten Schlüsselanhängern wieder, die uns an die Semanes Musicales Frutillar erinnern sollen.


Montag, 5. Dezember 2016

¡No problema!

30.11.2016 bis 4.12.2016
Talca - Constitución - Los Angeles - Temuco
399 km                         Gesamt:  703 km

Drei der vier Rancheros


"No problema!" meint der Fahrer des großen Geländewagens, als wir ihn fragten, ob wir hier zelten dürfen. Wir hatten eine Lücke im Zaun genutzt, um von der Autobahn herunter zu kommen. Ein Feldweg brachte uns zu der Stelle am Bach, wo nun unser Zelt stand. Der Beifahrer meinte in bestem englisch, wir seien sicher Deutsche. Als wir darauf antworteten, wir kämen aus Stuttgart, klopfte er gleich auf das schwäbische Auto - ein großer Stern ziert den Kühlergrill...
 

Mittwoch, 30. November 2016

¡Bienvenidos!

24.11. Bis 29.11.2016
Santiago - Melipilla - Lago Rapel - Santa Cruz - Talca
404 km

Bayerische Bierseligkeit in Chile...


 "Bienvenidos! Welcome to Chile!" ruft uns der Autofahrer fröhlich winkend zu. Es ist erstaunlich, wie oft wir vor allem von LKW-Fahrern freundlich winkend angehupt werden. Fußgänger grüßen uns mit empor gestrecktem Daumen und ein Verkäufer an einem Straßenstand stimmt sogar eigens für uns eine flotte Melodie auf der Fanfare an! Das nennen wir eine herzliche Willkommenskultur!




Donnerstag, 24. November 2016

¡Hola Chile!

19.11.2016 bis 23.11.2016
Santiago - Los Andes - Valparaíso
21 km

Der Flug war lang - viel zu lang! Und die Boeing bis auf den letzten Platz ausgebucht.

Flug über die Anden...

Sonntag, 9. Oktober 2016

Traumziel?

Wie haben eine neue Reise geplant:


Carretera Austral - unter Radreisenden ein Sehnsuchtsziel. Fjorde, Gletscher, Berge, Seen und Flüsse mit glasklarem Wasser, Landschaft und eine fantastische Natur. Auch wir haben viel davon gehört, haben Blogs von anderen Radlern verfolgt und im Internet und auf dem Büchermarkt gestöbert. Und je mehr wir davon sahen und lasen, um so mehr verfestigte sich der Wunsch, dieses "Projekt" ebenfalls anzugehen.

Abgesehen von den vielen landschaftlichen Höhepunkten, auf die wir uns schon sehr freuen, gibt es in Patagonien allerdings auch Widrigkeiten. Vor allem in Form des Wetters oder auch von bergigen, schlechten Straßen. Nicht umsonst gibt es dort Sprichwörter, die uns schon mal darauf einstimmen können, was uns dort erwartet: "In Patagonien regnet es an 400 Tagen im Jahr." oder "Wozu verreisen, irgendwann kommt doch eh alles hier vorbei geweht."

Wir wissen natürlich nicht, ob die Strapazen so einer Tour in unserem doch leicht fortgeschrittenen Alter überhaupt machbar sind, aber wir nehmen uns auch die Freiheit, besonders schwierige Passagen notfalls mit einem alternativen Transportmittel zu überbrücken. Doch zunächst wollen wir den Weg natürlich mit unserem Wadenmotor angehen. 

Demnächst werden wir also mal wieder weg sein...